Brasilien zeigt Mitgefühl für die Bewältigung einer wandernden Bevölkerung vor den Olympischen Spielen

Die Olympischen Sommerspiele 2016 beginnen am Samstagmorgen, dem 6. August, in Rio de Janeiro, Brasilien. Während die ganze Welt zuschaut, wird Rio seine Gastfreundschaft nicht nur auf Sportler und Zuschauer ausdehnen. Nach der brutalen Ausrottung streunender Hunde in Sotschi, Russland, vor den Winterspielen 2014 werden Millionen zusehen, wie brasilianische Beamte während der Ereignisse dazu neigen, ihre eigenen Pflichten zu erfüllen.

Die Projektion eines humanitären Images ist für Rios Ruf als Touristenziel von entscheidender Bedeutung. Brasilien litt unter negativer Presseberichterstattung über seine Behandlung von Pflichten, als sie die Weltmeisterschaft 2014 ausrichteten. Es kursierten Gerüchte, dass die Regierung angeordnet hatte, Hunde von den Straßen und Stränden von Recife zu entfernen, auf denen das Turnier stattfand. Betroffene Bürger und Tierschutzorganisationen vermuteten, dass die Tiere heimlich zerstört worden waren, da in brasilianischen Tierheimen nur wenig Platz zur Verfügung stand.

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Die Stadt hat Maßnahmen ergriffen, um ihren Ruf zu verbessern, indem sie 2015 mehr als 900 streunende Tiere von den Straßen rettete. In Vorbereitung auf die Sommerspiele starteten die Behörden von Rio und das Organisationskomitee 2016 ein massives Adoptionsprojekt, das sich auf die olympischen Austragungsorte konzentrierte. Projekt #AbraceUmAmigo oder „Umarme einen Freund“ hofft, streunende Tiere aus der Stadt in neue, liebevolle Häuser zu bringen.

Das Projekt läuft bis Oktober mit verfügbaren Hunden, Katzen, Ponys und Pferden, die auf der Facebook-Seite von Rio 2016 angezeigt werden. Tiere in oder um Rios olympische Austragungsorte werden von der Tierschutzabteilung der Stadtregierung in ein spezielles Tierheim gebracht. Dort werden sie von einem Tierarzt untersucht, gebadet, geimpft und sterilisiert, bis sie adoptiert werden. Zwei Hunde, Athena und Zeca, wurden bereits bei neuen Familien untergebracht!

Die Tierschutzorganisation World Animal Protection hat ihre Hilfe für Rios Rettungsbemühungen großzügig zugesagt. Die gemeinnützige Gruppe intervenierte, um olympische Einsatzteams in den geeigneten Methoden für den sicheren und menschlichen Umgang mit streunenden Hunden und Katzen zu schulen. WAP hat auch dazu beigetragen, Community-Mitglieder über verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren aufzuklären. Es wird sogar berichtet, dass sie ein neues Katzenhaus eröffnet haben, um die bestehenden Rettungseinrichtungen der Stadt etwas zu entlasten.

Welttierschutz

Die Sociedad União Internacional Protetora dos Animais (SUIPA) ist derzeit die größte Zuflucht in Rio. In den Einrichtungen leben mehr als 5.000 Hunde, Katzen, Pferde und andere Tiere. Leider hat die brasilianische Rezession SUIPA mit einer Verschuldung von mehr als 4 Millionen US-Dollar belastet. Sie stehen vor einer Zwangsvollstreckung und der entmutigenden Möglichkeit, Tausende obdachloser Haustiere umzusiedeln.

Rios Rettungsbemühungen werden diese tragischen Umstände in Salons auf der ganzen Welt bringen und hoffentlich mehr Unterstützung und Finanzierung für bedürftige brasilianische Tiere generieren.

Obwohl Hunde in Recife und Sotschi tragische Schicksale erlitten haben, zeigen das Abrace Um Amigo-Projekt und die Unterstützung des Welttierschutzes, dass sie nicht umsonst gestorben sind. Ihr Tod hat die Aufmerksamkeit der Welt auf die Verantwortung der Austragungsstädte der Olympischen Spiele und der Weltmeisterschaft gelenkt, sowohl für ihre Tiere als auch für ihre Besucher zu sorgen. Aufgrund ihres Opfers haben Rios streunende Haustiere jetzt die Chance, gerettet zu werden.

Schauen Sie sich unbedingt die adoptierbaren Süßigkeiten des Abrace Um Amigo-Projekts an und verfolgen Sie die Aufregung der Olympischen Sommerspiele 2016 auf Facebook!

H / T zu Yahoo Sports und Rio 2016

Ausgewähltes Bild für Gabriel Nascimento / Rio 2016

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Georg Rauscher
Georg Rauscher

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