10 Dinge über Hunde, die jedes Kind wissen muss

Auch wenn dem Hund oft die Schuld gegeben wird, hat jede Geschichte zwei Seiten, wenn es um Beißvorfälle geht. Vielen Kindern wird nicht beigebracht, wie man richtig mit einem Hund umgeht. Stattdessen wird von dem Hund erwartet, dass er sich alles gefallen lässt, was das Kind von sich gibt, wie z. B. Schwanzziehen, hartes Streicheln und würgende Umarmungen. Leah Hatley und Justine Schuurmans, die Inhaberinnen von The Family Dog, versuchen, das zu ändern. Ihr Unternehmen bietet ein Online-Programm an, das sich an Familien mit Kindern und Hunden richtet und beiden einen angemessenen Umgang miteinander beibringt. Hatley hat uns die 10 Dinge verraten, die Ihre Kinder über Hunde wissen müssen.

#Nr. 1 - Hunde haben auch Gefühle

Ihre Gefühle zu respektieren, indem man ihnen die Wahl lässt, ist der beste Weg, um dauerhafte Freundschaften zu schließen. Wenn du also einen Hund kennenlernen willst, lade ihn immer zu dir ein, indem du dich bückst und dein Bein streichelst. Wenn sie zu dir kommt, kannst du ihr einen kleinen Kratzer unter das Kinn geben.

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#Nr. 2 - Hunde mögen Kinder, denen sie vertrauen können

Zeige Hunden, dass sie sich darauf verlassen können, dass du nur Dinge tust, die sie mögen. Wenn du einen Hund eingeladen hast und er nicht kommt, lass ihn in Ruhe! Vielleicht fühlt sie sich nur bei Menschen wohl, die sie gut kennt. Wenn du ihr zeigst, dass du ihre Entscheidungen respektierst, weiß sie, dass man dir vertrauen kann, und wird eher bereit sein, Zuneigung von dir zu suchen, wenn sie dazu bereit ist.

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#Nr. 3 - Hunde können sprechen

Yep. Es ist wahr. Hunde KÖNNEN sprechen, aber nicht mit Worten, sie benutzen ihren Körper.  Lade nur Hunde ein, deren Körper wackelig und entspannt sind. Achte auch auf ihre Augen und Ohren, um herauszufinden, wie sie sich fühlen. Schauen Sie sich dieses Körpersprache-Video an, um die Geheimsprache Ihres Hundes zu lernen!

#4 - Hunde sind keine Stofftiere

Den meisten Hunden ist es unangenehm, wenn Menschen ihnen über den Kopf greifen, und sie fühlen sich durch Umarmungen und Küsse eingeengt. Wenn du also jemandem deine Liebe zeigen willst, indem du ihn ganz fest drückst, achte darauf, dass es ein menschlicher Freund oder ein ausgestopfter Hund ist.

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#Nr. 5 - Hunde mögen sanftes Streicheln

Heb dir die groben Streicheleinheiten für deine Kumpels auf dem Spielfeld auf! Wenn du einen Hund streicheln willst, sei super sanft, nimm immer nur eine Hand und streichle das Halsband am Schwanz, damit du nicht in Versuchung kommst, das Streicheln in eine Umarmung zu verwandeln.

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#Nr. 6 - Hunde mögen keine herrischen Kinder

Niemand will einen herrischen Freund haben, schon gar nicht einen, der ihm den ganzen Spaß verdirbt! Wenn dein Hund also etwas wirklich Unanständiges tut, ruf deine Eltern an und lass sie den bösen Bullen spielen, damit du weiterhin der lustige Freund sein kannst. (Eltern, das ist auch zu ihrer Sicherheit. Viele Hunde schützen sich vor Kindern oder lassen etwas nicht los, was zu einem unangemessenen Tauziehen führen kann).

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#Nr. 7 - Wenn es auf dem Boden liegt, gehört es dem Hund

In der Hundewelt heißt es "Wer's findet, dem gehört's". Wenn du also deine Schuhe draußen gelassen hast, betrachtet dein Welpe sie als Freiwild. Anstatt ihm den Schuh wegzunehmen, den er für seinen hält, rufen Sie Ihre Eltern an und lassen Sie sie den Schuh gegen etwas eintauschen, das Ihr Hund für noch besser hält (das er aber haben darf), zum Beispiel ein Leckerli.

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#8 - Hunde mögen unterschiedliche Entschuldigungen

Wenn du aus Versehen auf deinen Hund trittst oder ihn erschreckst, bist du vielleicht versucht, ihn in den Arm zu nehmen, um dich zu entschuldigen. ABER WARTET! Hunde mögen Umarmungen nicht wirklich.  Zeigen Sie Ihrem Hund stattdessen, dass es Ihnen leid tut, indem Sie ihm eine Hand voll Leckerlis auf den Boden werfen, damit er sie verschlingt. Entschuldigung angenommen!

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#9 - Hunde lieben Kinder, die wissen, wann sie bleiben und wann sie gehen müssen.

Genau wie Menschen haben auch Hunde Zeiten, in denen sie spielen wollen, und Zeiten, in denen sie einfach in Ruhe gelassen werden wollen. Zeig allen Hunden, die du kennst, dass du sie voll und ganz verstehst, und geh weg, wenn sie angebunden sind, in einer Kiste sitzen, fressen, auf etwas herumkauen oder sich ausruhen.

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#Nr. 10 - Hunde lieben es, zu spielen!

Wenn du zu den Kindern gehörst, die wissen, wie man Hunde respektiert, dann bist du genau die Art von Kind, mit der auch Hunde gerne spielen. Wirf deinem Hund einen Ball zu, verstecke Leckerlis in der Küche oder baue einen Hindernisparcours, durch den er sich schlängeln muss. Spiele, die Ihr Hund mag, sind ein sicherer Weg, um Freunde fürs Leben zu finden.

Bildquelle: @Aaron Goodman via Flickr
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Hildemar Stenzel
Hildemar Stenzel

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