Verlorener Hund in Geiselhaft von verdächtiger älterer Frau

Einen entlaufenen Haushund zu finden ist schwierig. Außerdem kann ein entlaufener Hund eine große Strecke zu Fuß zurücklegen. Viele Herdenschutzhunde sind auch zu ängstlich, um sich von Menschen helfen zu lassen. Doch bei Taco, dem Chihuahua-Mix, war das ganz und gar nicht der Fall gewesen.

Wenn Taco rannte, kam er nicht weit von zu Hause weg. Trotzdem brauchte seine Mama fast zwei Wochen, um ihn zu finden. Denn unterwegs beschloss eine Gruppe älterer Frauen, ihn gefangen zu halten, und weigerte sich, ihn zu seinen fürsorglichen Familienmitgliedern zurückzubringen. Das machte es seiner Mami noch schwerer, einen Wohnsitz für ihn zu finden.

Bild: @RossCoHumaneSociety/ Facebook

Taco läuft frei herum

Wie die meisten Hunde genießt es Taco, nach einem schönen Bad herumzulaufen. Nachdem Shawna Wallace ihrem geretteten Haustier einen beruhigenden Wellness-Tag gegönnt hatte, ließ sie ihren kleinen Hund im Freien herumlaufen und auch sein Geschäft verrichten. Bedauerlicherweise wurde Taco ein wenig zu neugierig. Als sich Wallace den Rücken zuwandte, drückte sich Taco unter dem Zaun hindurch. Da er sich noch abtrocknete, trug er sein Halsband nicht.

'Als ich begriffen habe, dass er fehlt, habe ich das sofort auf Facebook gepostet', so Wallace. Als er in dieser Nacht nicht zurückkam, begann ich, Flugblätter aufzuhängen und klebte ein Plakat an meinen Lieferwagen.

Kurz nachdem Wallace mit ihrer Suche begonnen hatte, erhielt sie einen ungewöhnlichen Anruf. Eine Frau teilte ihr mit, dass sie wisse, wo Taco sei, und schickte Wallace ein Foto des Tieres. Wallace stellte fest, dass es sich bei dem Hund auf dem Foto nicht um Taco handelte, doch dies war sicher nicht das letzte Mal, dass sie von dieser Frau hörte.

Bild: Shawna Wallace Facebook

Später glaubte Wallaces Freund, Taco bei jemandem zu Hause zu finden. Als sie an die Tür klopften, erklärte die Frau, die antwortete, dass sie Taco nicht habe. Doch dann gestand sie, dass sie diejenige war, die Wallace angerufen hatte. Irgendetwas schien einfach nicht zu stimmen.

Ein endloser Kampf

Wallace tauschte sich weiterhin mit mehreren älteren Damen aus, die anscheinend zusammenarbeiteten. Eine Dame meldete sich, um sich nach Taco zu erkundigen, erzählte Wallace aber danach, dass Taco derzeit in einem viel besseren Haus sei, bevor sie auflegte. Wallace glaubte, dass der Anruf sie von der Suche abhalten sollte, doch es machte ihr nur noch mehr Mühe, Taco zu finden.

So blieb Wallace, um auf Facebook zu veröffentlichen, während ihr Mann die Aufzeichnungen des Anrufs ausfindig machte, den sie erhalten hatten. Schnell erfuhren sie die Namen, Adressen und Telefonnummern aller beteiligten Personen. Seltsamerweise gehörte eine der Kontaktnummern zu einem zufälligen Typen, der in einem Kommentar auf Wallaces Facebook-Artikel markiert war. Langsam kam mir das alles zu ungewöhnlich vor, um echt zu sein.

Bild: @RossCoHumaneSociety/ Facebook

Zu diesem Zeitpunkt war Wallace sicher, dass die First Lady Taco hatte oder zumindest wusste, wo er war. Irgendwann fuhr sie zu dem Haus, um das Weibchen noch einmal herauszufordern. Es kam zu einem heftigen Streit, und die Frau drohte damit, die Polizei zu rufen. Wallace forderte die Frau seither mehrmals heraus, doch sie ging immer leer aus.

Während Wallace darüber nachdachte, sich an die Polizei zu wenden, dachte sie, dass ihr Fall sicherlich eine geringere Angelegenheit sein würde. Also überlegte sie, wie sie Taco selbst retten könnte.

Taco kommt nach Hause

Die Suche nach Taco nahm eine interessante Wendung, als eine ältere Dame den Chihuahua-Mix in die Ross County Humane Society brachte. Sie untersuchten Taco auf einen Silikonchip, doch er hatte keinen. Um Taco aufnehmen zu können, brauchten sie die Personalien der Frau. Aber natürlich lehnte das Weibchen ab und stürmte hinaus.

Bild: Shawna Wallace Facebook

Nur ein paar Minuten später kommt eine andere Frau mit demselben Hund. Sie teilte mit, wann und wo sie den Hund gefunden hatte, aber die Geschichte unterschied sich von der der vorherigen Frau. Als die Mitarbeiter des Tierheims die Frau um Auskunft baten, weinte sie und ließ den Hund zurück.

Die Mitarbeiter des Tierheims schauten daraufhin im Internet nach, um zu sehen, ob sie irgendwelche Nachrichten über vermisste Hunde für Taco finden konnten. Natürlich sahen sie den Blogbeitrag von Wallace nach nur wenigen Minuten Suche. Sie riefen sie an, und sie war in nur zehn Minuten da, um ihn abzuholen.

Die Begegnungen waren sehr merkwürdig und auch ungewöhnlich, aber Wallace ist einfach nur froh, ihren haarigen Kumpel wieder zu Hause zu haben. Da die Polizei nicht involviert war, sind noch keine Angaben zum Haus gemacht worden. Aber dieser Vorfall erinnert Hundemütter und -väter daran, ihre Hunde mit einem Mikrochip zu versehen und sich auf die sozialen Medien zu verlassen, wenn ihr Hund jemals entlaufen ist.

H/ T: chillicothegazette.com
Featured Image: Shawna Wallace Facebook

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Hennig Mielke
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