Blutspendende Hunde: Diese unbesungenen Helden könnten das Leben Ihres Hundes retten

Unfälle, gesundheitliche Probleme und schwierige chirurgische Eingriffe können dazu führen, dass Patienten dringend Bluttransfusionen benötigen. In den USA gibt es 2.370 unabhängige Blutbanken für Menschen. Für Haustiere gibt es nur 10.

Um das Defizit an lebensrettendem Hundeblut auszugleichen, haben zahlreiche Veterinäruniversitäten und -zentren Programme für freiwillige Spender eingerichtet.

Die alltäglichen Familienhunde, die spenden, retten jedes Jahr zahlreiche Leben.

Bildnachweis: LifeStream Animal Blood Bank

Routinemäßige Blutuntersuchungen werden bei Haushunden in der Regel nicht durchgeführt, und wenn ein lebensbedrohlicher Notfall eintritt, ist keine Zeit für Tests zu verlieren. Deshalb ist Spenderblut für Tierärzte so wichtig. Jeder Haushund kann mindestens eine Bluttransfusion von einem weltweiten Spender erhalten, und jede Spende kann bis zu vier Leben retten.

Bildnachweis: LifeStream Animal Blood Bank

Von den acht Hundeblutgruppen wird nur eine als "globaler Spender" betrachtet. Diese Haustiere sind für das Überleben ihrer kranken und geschädigten Verwandten auf der ganzen Welt unerlässlich. Fast drei Viertel aller Greyhounds sind globale Blutspender, aber jede Art von Hund könnte diese lebensrettende Eigenschaft mitbringen.

Bildnachweis: Janet Pike

Die Standards der einzelnen Spenderprogramme unterscheiden sich geringfügig, doch im Allgemeinen suchen sie nach gesunden und ausgeglichenen erwachsenen Hunden mit einem Gewicht von mindestens 50 Pfund, die regelmäßig geimpft werden und sich in der Tierarztpraxis wohl fühlen. Hunde, die diese grundlegenden Anforderungen erfüllen, werden dann von einem Tierarzt untersucht, einer Blutuntersuchung unterzogen, auf eine Vielzahl von Bedingungen untersucht und daraufhin beurteilt, wie sie den Besuch bewältigen.

Bildnachweis: LifeStream Animal Blood Bank

Wenn ein Hund als Spender zugelassen ist, wird er oder sie je nach Programm alle 4 bis 8 Wochen zur Blutspende gebeten. Der Vorgang dauert etwa 30 Minuten, in denen der Spenderhund von den Mitarbeitern mit Zuneigung überschüttet wird. Sie können ihm Küsse geben, den Bauch schrubben oder ein Leckerli geben, um ihn von den leichten Unannehmlichkeiten abzulenken. Danach gibt es Umarmungen, Küsse, Jubel und jede Menge Leckereien für den wohltätigen Helden!

Bildnachweis: LifeStream Animal Blood Bank

Das Blut wird zentrifugiert und in rote Blutkörperchen zerlegt, die bei ordnungsgemäßer Lagerung etwa sechs Wochen haltbar sind, sowie in Plasma, das sich mehrere Jahre lang halten kann, wenn es vereist wird. Die unbezahlbaren, lebensrettenden Exemplare können anschließend an jeden Tierarzt versandt werden, der sie benötigt. Notfallpraxen und spezialisierte Praxen halten in der Regel neues Blut vor, während kleinere Praxen es bei Bedarf bei der nächstgelegenen Spendeeinrichtung oder Notfallklinik bestellen oder ausleihen.

Bildnachweis: LifeStream Animal Blood Bank

Die Vorteile des Besitzes eines blutspendenden Haustieres bestehen in kostenlosen tierärztlichen Untersuchungen, Blutentnahmen, Injektionen, Mikrochips und natürlich dem wunderbaren Gefühl, zu wissen, dass Ihr Haustier das Leben anderer Welpen rettet! Viele Blutspendeeinrichtungen verschicken regelmäßig E-Newsletter, in denen sie über die Geschichten der Haustiere berichten, die durch die Blutspende gerettet wurden. So können die Familienmitglieder die wunderbaren Gesichter der Hunde sehen, denen sie helfen.

Möchten Sie herausfinden, ob Ihr Hund das Zeug dazu hat, ein lebensrettender Held für Hunde in Not zu werden? Klicken Sie hier, um eine Liste unabhängiger Blutspendeeinrichtungen und teilnehmender Tierarztschulen in den USA zu erhalten.

In Kanada sind die Voraussetzungen für Spender ebenfalls besser. Es gibt lediglich zwei unabhängige Tierblutbanken in der ganzen Nation! Die LifeStream Animal Blood Bank liegt in Ontario und versendet lebensrettende Blutprodukte in ganz Kanada und bei Bedarf auch international.

Wenn Sie kein Programm in Ihrer Nähe finden, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt. Es könnte an der Zeit sein, eines in Ihrer Gegend einzurichten!

Featured Image through Facebook/PetBloodBank

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Bernd Bürger
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