3 wichtige Anzeichen dafür, dass Ihr Hund gestresst ist

Hunde sind sehr stoische Tiere, so dass es für uns schwierig sein kann, zu erkennen, wenn sie eine schwere Zeit durchmachen. Es gibt so viele Dinge, die im Leben eines Hundes Stress auslösen können, dass es schwierig sein kann, herauszufinden, welche es sind. Der erste Schritt besteht jedoch darin, den Stress überhaupt erst einmal zu erkennen. Hunde zeigen Stress anders als Menschen, aber diese drei Symptome sind wichtige Anzeichen dafür, dass Ihr Hund ein wenig mehr Aufmerksamkeit braucht.

#Nr. 1 - Übermäßiges Hecheln

Bildquelle: Melly Kay via Flickr

Einige Hunde hecheln mehr als andere, aber wenn es draußen nicht besonders heiß ist, sollte Ihr Hund nicht übermäßig hecheln. Hunde, die gestresst und ängstlich sind, hecheln oft, auch wenn sie in einem angenehm klimatisierten Raum sitzen. Hecheln ist ein Mittel, mit dem Hunde Stress abbauen und ihre Körpertemperatur senken, die in einer schwierigen Situation oft erhöht ist. Wenn Sie bemerken, dass Ihr Hund hechelt, ohne dass er sich vorher bewegt hat oder die Temperatur zu hoch ist, sollten Sie sich vergewissern, dass er sich nicht körperlich oder seelisch unwohl fühlt.

#2 - Augen, Ohren & Schwanz

Dieser Hund ist sehr gestresst - man beachte die nach hinten gelegten Ohren, die Walaugen, den angespannten Gesichtsausdruck und das Zurücklehnen. Bildquelle: Jen via Flickr.

Diese drei werden in einen Topf geworfen, weil sie oft immer zusammen gezeigt werden. Wenn die Ohren Ihres Hundes nach hinten gelegt sind, können Sie sicher sein, dass er Stress empfindet. Wenn das Weiße in den Augen Ihres Hundes zu sehen ist, was die meisten Menschen als Walauge bezeichnen, handelt es sich um ein weiteres Zeichen für Stress. Eine sehr steif aufgerichtete Rute oder eine zwischen die Beine geklemmte Rute sind beides Anzeichen für Stress. Alle diese Anzeichen zusammen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass sich der Hund vor Ihnen sehr unwohl fühlt und wahrscheinlich sehr verängstigt ist. Diese Anzeichen von Stress sollten nicht ignoriert werden, aber es ist Vorsicht geboten, denn Hunde, die sich so aufregen, beißen wahrscheinlich aus Angst.

#Nr. 3 - Appetitlosigkeit

Bildquelle: Benny Lin via Flickr

Auch die hungrigsten Hunde meiden Futter, wenn sie gestresst sind. Viele Menschen haben schon vergeblich versucht, einen entlaufenen oder streunenden Hund mit Futter zu locken. Die meisten Hunde verlieren, genau wie Menschen, in einer Stresssituation schnell den Appetit. Wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund zu Hause keine Mahlzeiten mehr zu sich nimmt, könnte dies ein Zeichen für körperlichen oder emotionalen Stress sein. Besonders wenn Ihr Hund seine Lieblingsleckerlis nicht mehr annimmt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist.

Wenn es darum geht, Stress bei unseren Hunden zu erkennen, müssen wir auf Anzeichen wie diese achten. Stress kann sowohl durch körperliche Krankheiten und Verletzungen als auch durch Umweltfaktoren ausgelöst werden. Manche Hunde sind leichter gestresst als andere, daher ist es wichtig, dass Sie sich auf Ihren Hund einstellen. Es kann sogar vorkommen, dass der eine Hund gar nichts merkt, während der andere völlig ausrastet. Das ist nicht weiter schlimm, es bedeutet nur, dass wir auf die individuellen Bedürfnisse und Persönlichkeiten unserer Hunde eingehen müssen. Am wichtigsten ist, dass Sie, wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund in einer Situation gestresst ist, Ihr Bestes tun, um ihn aus dieser Situation herauszuholen. Sie sind der Fürsprecher Ihres Hundes, daher hängen sein Wohlbefinden und sein Stresslevel von Ihnen ab. Tun Sie alles, was Sie können, um sicherzustellen, dass sich Ihr Hund wohl und sicher fühlt.

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Ekhardt Prinz
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