8 potenziell tödliche Krankheiten, die Sie von Ihrem Hund bekommen können

Wenn Ihr Hund krank wird, machen Sie sich dann Sorgen, dass Sie sich anstecken könnten? Dr. Kathryn Primm, Inhaberin und praktizierende Tierärztin des Applebrook Animal Hospital, nennt acht Krankheiten, die Sie und Ihr Hund sich gegenseitig übertragen können.

#1 - Tollwut

Tollwut ist eine tödliche Krankheit, die durch ein Virus verursacht wird, das das Nervensystem angreift. Das Virus wird mit dem Speichel ausgeschieden. Es wird normalerweise durch den Biss eines infizierten Tieres auf Menschen und Tiere übertragen. Wenn Sie also den Verdacht haben, dass ein Tier Tollwut hat, benachrichtigen Sie die örtliche Tierkontrolle und/oder das Gesundheitsamt. Bei ungeimpften Menschen verläuft die Tollwut fast immer tödlich, nachdem neurologische Symptome aufgetreten sind.

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#2 - Ringelflechte

Dermatophytose oder Ringelflechte ist eine Pilzinfektion der Haut. Obwohl Katzen eher asymptomatische Träger sind, kommt sie auch bei Hunden vor.  Tiere werden oft für Infektionen bei Kindern verantwortlich gemacht, aber Ringelflechte findet sich auch in der Erde, wo Kinder spielen.

#3 - Salmonellen

Salmonellen sind Bakterien, die in verunreinigten und nicht ausreichend gekochten Lebensmitteln vorkommen.  Sie machen Menschen und Hunde oft sehr krank. Zu den häufigen Anzeichen gehören Bauchkrämpfe, Durchfall und blutiger Stuhlgang. Deshalb rate ich davon ab, rohes Fleisch an Ihren Welpen zu verfüttern. Um Geflügel für Haustiere und Menschen sicherer zu machen, kochen Sie es auf eine Mindesttemperatur von 165 Grad.

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#4 - Leptospirose

Das ist eine bakterielle Infektion, die durch Kontakt mit dem Urin eines infizierten Tieres übertragen wird. Wildtiere, wie Mäuse und Ratten, sind mögliche Quellen. Auch verunreinigtes stehendes Wasser gilt als Quelle. Infizierte Hunde sind auch eine potenzielle Quelle für Menschen, die mit ihrem Urin in Berührung kommen. Wenn Ihr Hund also an Fieber, Lethargie oder Gelbsucht leidet, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Tierarzt.

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#5 - MRSA

Methicillin-resistente Staphylokokken sind eher ein Problem, das von Menschen auf Haustiere übertragen wird. Ich habe diese Infektionen schon oft behandelt. Sie treten meist in den Ohren und in Wunden auf. Wenn Ihr Haustier also nicht heilende Wunden oder chronisch wiederkehrende Ohrinfektionen hat, ist eine Kultur bei Ihrem Tierarzt eine wirklich gute Idee.

#6 - Räude

Oftmals als Krätze bezeichnet, wird Räude durch winzige Milben verursacht, die sich tief in die Haut eingraben. Sie verursachen starken Juckreiz und Reizungen. Bei infizierten Hunden sind Sekundärinfektionen häufig. Sie ist nicht nur unter Hunden ansteckend, sondern befällt auch Menschen. Der Mensch ist ein "Endwirt", d. h. der Befall ist selbstlimitierend. Infizierte Menschen verlieren also nicht ihr gesamtes Haar, wie dies bei infizierten Hunden der Fall sein kann. Allerdings verursachen die Milben starken Juckreiz. Wenn Ihr Hund unter starkem Juckreiz und Haarausfall leidet, sollten Sie sofort Ihren Tierarzt aufsuchen. Das gilt besonders, wenn Ihr Hund mit fremden Hunden zusammen war, in einer Pension untergebracht war oder zusammen mit anderen Hunden gepflegt wurde.

#7 - Ascariden (Spulwürmer)

Spulwürmer können bei betroffenen Menschen schreckliche Haut- und Augenläsionen verursachen. In den meisten Teilen der Welt hört man nicht oft von diesen Fällen. Man geht davon aus, dass diese Fälle in dicht besiedelten städtischen Gebieten häufiger auftreten, wo Kinder eher mit infiziertem Tierkot in Kontakt kommen. Der Kontakt mit kontaminierter Erde oder Hundekot kann dazu führen, dass der Mensch ihn aufnimmt und sich infiziert. Daher ist ein sorgfältiger Umgang mit Hundekot unerlässlich. Waschen Sie sich immer die Hände, nachdem Sie Ihren Welpen angefasst haben oder vor dem Essen mit Tierkot in Berührung gekommen sind.

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#8 - Giardia

Giardia ist ein Protozoenparasit, der häufig in verunreinigtem Trinkwasser vorkommt. Infizierte Hunde dienen als Quelle für den Menschen. Und infizierte Menschen dienen als Quelle für ihre Hunde. Obwohl es schwierig ist, sicher zu sein, dass Ihr Hund niemals aus Pfützen trinkt, die mit Fäkalien verunreinigt sind, ist die Aufbereitung und Filterung von Wasser, wenn Sie sich im Freien aufhalten, eine gute Möglichkeit, sich zu schützen. Ermutigen Sie Ihren Hund außerdem, behandeltes Wasser zu trinken, wenn er Durst hat.

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Hennig Mielke
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