Skulpturen zu Ehren verwundeter Militärhunde und derer, die mit ihnen gearbeitet haben

Es gibt so viele Menschen und Hunde da draußen, die ihr Leben für uns riskiert haben. Diese großartigen Hunde und Menschen sollten immer wieder für ihre Taten geehrt werden. Deshalb gibt es eine Wanderausstellung, die die verwundeten Militärhunde und die Menschen, die mit ihnen gearbeitet haben, vorstellt. Viele dieser Hunde hatten schwere Verletzungen und einige starben sogar, um Menschen zu schützen. James Mellick hat Skulpturen von diesen Hunden geschaffen, um diejenigen zu ehren, die gedient haben.

Bild: @JamesMellickArt/Facebook

Mellick's Sculptures

Mellick hat im Laufe seiner Karriere viele verschiedene Skulpturen geschaffen. Ähnlich wie diese Militärhunde hat er in der Vergangenheit viele andere Holzskulpturen geschnitzt, von denen viele ebenfalls verschiedene Tiere, darunter auch Hunde, darstellten.

Diese erstaunlichen Skulpturen sind für eine zweimonatige Ausstellung im National Museum of the U.S. Air Force in Riverside, Ohio, vorgesehen. Die Ausstellung wird dort vom 8. November 2019 bis zum 21. Januar 2020 zu sehen sein.

Bild: @JamesMellickArt/Facebook

"Diese Ausstellung zeigt die Opfer, die Hunde im Kampf gebracht haben, aber sie zeigt auch die menschlichen Opfer ihrer Führer", sagte Mellick.

Mellick hat für diese Ausstellung eine Vielzahl verschiedener Hunde geschnitzt. Sie sind alle aus verschiedenen Holzarten gefertigt, darunter Zeder, Walnuss, Pappel und Bergahorn. Die Ausstellung umfasst Hunde aus dem Zweiten Weltkrieg bis hin zum aktuellen Krieg in Afghanistan. 

Zu den Hunden

Bild: @JamesMellickArt/Facebook

Einer der Hunde, die Mellick für die Skulptur ausgewählt hat, ist Lucca K458. Lucca war ein Deutscher Schäferhund, der als Diensthund für das Marine Corps eingesetzt wurde. Sie war darauf trainiert, Sprengstoff aufzuspüren. Sie diente insgesamt sechs Jahre lang und absolvierte in dieser Zeit über 400 Einsätze.

Im Jahr 2012 überlebte Lucca nur knapp eine Bombenexplosion. Am Ende verlor sie dabei ein Bein. Im Jahr 2016 wurde sie von der Volksheilanstalt für kranke Tiere mit der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. In Mellicks Skulptur von ihr trägt sie diese Medaille stolz um den Hals.

Bild: @JamesMellickArt/Facebook

Eine weitere Skulptur zeigt Cooper K154, die zusammen mit ihrem Hundeführer, Corporal Kory Wiens, starb. Traurigerweise stießen sie 2007 im Irak auf eine in einem Heuhaufen versteckte Bombe. Coopers Skulptur ist mit einem Fußball im Maul und einer Taube auf dem Rücken geschnitzt. Der Fußball symbolisiert ihre Verspieltheit während ihres Lebens, und die Taube zeigt, dass sie sich ihre Flügel verdient hat."

"Die Wunden der Hunde sind eine Allegorie für all das menschliche Leid, über das es schwieriger ist, zu sprechen", so Mellick. "Die Menschen können sich mit Hunden auf eine Art und Weise identifizieren, wie es den meisten Menschen schwer fällt, sich mit Soldaten zu identifizieren."

Diese Skulpturen zeigen nicht nur wunderschöne Hunde, sondern sie haben auch eine tiefe und ernste Botschaft hinter sich. Mellick hofft, dass diese Skulpturen dazu beitragen können, den Menschen die Augen zu öffnen, und er hofft, dass die Skulpturen sowohl die Hunde als auch die Menschen, die ihr Leben für uns riskiert haben, angemessen ehren. Wenn Sie die Gelegenheit haben, diese Skulpturen persönlich zu sehen, sollten Sie sie sich unbedingt ansehen!

Bild: @JamesMellickArt/Facebook

Featured Image: @JamesMellickArt/Facebook

H/T: stripes.com

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Bernd Bürger
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